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Schmuckfabrikation

In der Schmuckabteilung im Erdgeschoss zeigt das Technische Museum an 18 Stationen Produktionsschritte und Techniken, die für die Pforzheimer Schmuckindustrie typisch sind. Es handelt sich nicht um eine einzelne historische Fabrikausstattung, vielmehr stammen die Maschinen aus unterschiedlichen Unternehmen und Zeiten. Zahlreiche Fabriken waren spezialisiert auf Teilbereiche, andere produzierten mit großer Fertigungstiefe in zahlreichen Arbeitstechniken.

Die Besucher sind eingeladen, den Weg der Produkte vom Entwurf über die Herstellung des Materials bis zur abschließenden Feinbearbeitung und Ausschmückung zu verfolgen. Die Pforzheimer Industrie setzte sowohl früh wie auch erfolgreich auf den Einsatz von Maschinen und die Elektrifizierung: Innerhalb der ersten zwei Jahre nach Eröffnung des Elektrizitätswerks im Juni 1895 nutzten bereits rund 180 Fabriken elektrische Antriebe. Zügig wurden Blechwalzen, Einrichtungen zum Ziehen von Drähten und dünnen Rohren („Scharniere“) sowie Poliermaschinen motorisiert.